gottesdienstliche Feier mit Rabbiner, katholischem und evangelischem Geistlichen

Auf dem Trierer Katholikentag 1970 gab es zum ersten Mal in Trier eine jüdisch-christliche Gemeinschaftsfeier. Diese gottesdienstlichen Feiern gibt es seit 2006 jedes Jahr am Ende der Woche der Brüderlichkeit (im März). Zunächst wurden sie immer in der Trierer Matthias-Basilika gefeiert, seit 2016 im Turnus zwischen Synagoge, Caspar-Olevian-Saal und St. Matthias. 

Das Motto der Woche der Brüderlichkeit übernehmen wir als Motto für die Feier.


Jüdisch-christliche Gemeinschaftsfeier am 13. März 2022 um 17 Uhr

Nachdem die Gemeinschaftsfeier vor einem Jahr wegen der Pandemie ausfallen musste, ist sie dieses Jahr für am Sonntag, den 13. März 17 Uhr vorgesehen. Sie steht auch diesmal unter dem Motto der Woche der Brüderlichkeit, also in 2022 „Fair Play - Jeder Mensch zählt“. Diese Motto hängt damit zusammen, dass die Buber-Rosenzweig-Medaille an Peter Fischer, den Präsidenten von Eintracht Frankfurt („Ein Präsident mit Haltung“) und den Sportverband Makkabi Deutschland ("Ein Verein kämpft gegen Antisemitismus und für das Verbindende im Sport“) verliehen wird. Man darf gespannt sein, wie die Gemeinschaftsfeier das Motto widerspiegelt. 
Die musikalische Gestaltung wird die Klezmer-Band „Freilich" der Trierer Jüdischen Gemeinde übernehmen. 
Im Moment (11.01.2022) noch nicht fest, ob die Feier im Caspar-Olevian-Saal wird stattfinden können. Bitte beachten Sie unsere Nachrichten auf dieser Homepage.

Ein Artikel aus dem Paulinus 2020 von Bobo Bost (mit freundlicher Genehmigung des Autors)

Vor 50 Jahren, am 11. September 1970, fand im Rahmen des 83. Deutschen Katholikentages in Trier, erstmals eine christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier statt. Dies war die Geburtsstunde des Forums „Christen und Juden“ auf den deutschen Katholikentagen.